Anmeldung über Moodle:
https://moodle.udk-berlin.de/moodle/enrol/index.php?id=3125
Wie fungieren Videoarbeiten als Räume des Denkens, Erinnerns und politischen Handelns?
Das Seminar versteht Videokunst als diskursive Praxis der Gegenwartskunst und untersucht audiovisuelle Arbeiten als ästhetische und epistemische Räume, in denen Fragen von Exil, Migration, Zugehörigkeit sowie extraktive Ökonomien ebenso verhandelt werden wie koloniale Vergangenheiten und ihre fortdauernden Einschreibungen in die Gegenwart. Ein besonderer Fokus liegt auf feministischen Perspektiven sowie auf künstlerischen Strategien, die historische Gewaltverhältnisse, Prozesse des Erinnerns und globale Verflechtungen sichtbar machen. Video wird dabei nicht nur als Medium der Repräsentation verstanden, sondern als Praxis, die Formen der Wissensproduktion organisiert und zugleich die dem Medium eingeschriebenen Machtverhältnisse kritisch reflektiert. Das Seminar analysiert, wie visuelle Strategien dominante Bildordnungen irritieren, alternative Formen des Sehens und Erzählens erproben und neue Perspektiven auf die politischen und sozialen Bedingungen der Gegenwart eröffnen.
Blocktermine im SoSe 2026:
20.04. 09:00-12:00 Uhr Vorbesprechung Digital
30.04. 09:00-13:00 Uhr Digital
21.05. 09:00-13:00 Uhr Digital
28.05. 09:00-13:00 Uhr Digital
11.06. 10:00-19:00 Uhr vor Ort
12.06. 10:00-17:00 Uhr vor Ort
09.07. 09:00-13:00 Uhr Digital
Ort: UdK, Straße des 17. Juni 118